
Thomas Winkler, COO
Alter: 50
Familie: verheiratet, zwei Kinder
Bei KOCH seit: Juli 2022
Das würde ich gern noch erreichen: Ich bin sehr dankbar dafür und schätze es sehr, wie sich mein privates und berufliches Leben entwickelt hat, und bleibe offen für alles, was noch kommt.
Lieber Thomas*, zunächst noch einmal herzlich willkommen bei KOCH! Und direkt zur ersten Frage: Was genau sind Deine Aufgaben als Geschäftsführer bei KOCH? Und wofür steht die Abkürzung „COO“?
Vielen Dank für das freundliche Willkommen. Ich wurde sehr offen und herzlich in die KOCH-Familie aufgenommen und fühle mich hier sehr wohl. Dazu beigetragen hat auch, dass mich alle im Unternehmen beim Einarbeiten unterstützt haben. Das hat mir den Einstieg einfacher gemacht, und wir sind mit den anstehenden Themen schneller vorangekommen. Nun zu meinen Aufgaben: Allgemein gesprochen schafft die Geschäftsführung die wesentlichen Rahmenbedingungen für das Erreichen der Unternehmensziele. Dabei orientieren wir uns in Richtung langfristiger Erfolg. Das prägt unsere Unternehmenskultur und macht für mich den besonderen Reiz des Mittelstands aus. In der Geschäftsführung verantworte ich mit meinem Team kurz gesagt die operative Umsetzung der Geschäfte, um die Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen. Das wird auch in der Bezeichnung COO deutlich, sie steht für Chief Operations Officer. Im operativen Geschäft werden zum Beispiel in den Abteilungen die benötigten Teile gefertigt, eine Vielzahl von Komponenten beschafft, Baugruppen und Maschinen montiert, Anlagen in Betrieb genommen und Kunden über die Nutzungsdauer der Anlagen weltweit unterstützt. Hierzu sind auch intern viele begleitende Tätigkeiten erforderlich, um diese Aufgaben zu bewältigen – beispielsweise Intralogistik, Softwareentwicklung, Dokumentation sowie das Qualitäts- und Projektmanagement. Mein Anspruch ist es, dass wir uns mit dem Erreichten nicht zufriedengeben, sondern uns stetig weiterentwickeln.
Neben den fachlichen Kompetenzen bedarf es dazu einer guten Kommunikation auf allen Ebenen, Empathie und auch Durchsetzungsfähigkeit, um erfolgreich zu sein.
Thomas Winkler, COO KOCH Pac-Systeme
Wenn du dich in zwei Sätzen beschreibst – wie lauten diese?
Ich bin ein zuverlässiger, ehrlicher und zielstrebiger Typ, der manchmal gern etwas entspannter und weniger getrieben wäre. Ich schätze kooperative Teamarbeit und kann mit überzogenen Egoismen wenig anfangen. Meine Familie, meine Freunde und mein Beruf haben für mich einen sehr hohen Stellenwert. Ich bin gesellig, schätze guten Humor und treibe gern Sport. Gesellschaftlich sehe ich mich in der Pflicht, auch etwas zurückzugeben und einen sozialen Beitrag für Benachteiligte zu leisten. Falls dann noch Zeit bleibt, pflege ich meine Hobbys. Und manchmal schaffe ich es einfach nicht, etwas in zwei Sätze zu packen …
Was ist dir bei KOCH wichtig, sowohl in Richtung der strategischen Ziele als auch in der täglichen Zusammenarbeit?
Aufgabe der Geschäftsführung ist es, mit der strategischen Ausrichtung allen eine Orientierung für abgestimmtes Handeln zu geben. Damit ist ein wesentliches Ziel für mich auch schon gegeben: Die Bausteine dieser Strategie mit den Bereichen und Abteilungen auszuarbeiten und umzusetzen. Das klingt recht simpel, ist es aber nicht. Neben den fachlichen Kompetenzen bedarf es dazu einer guten Kommunikation auf allen Ebenen, Empathie und auch Durchsetzungsfähigkeit, um erfolgreich zu sein. Ein Ziel dabei ist auch, transparent und offen zu agieren und alles dafür zu tun, dass wir an der Unternehmensentwicklung gemeinsam und mit Freude arbeiten. KOCH hat unglaublich viel Potenzial, das es zu pflegen und weiterzuentwickeln gilt.
Eine abschließende Frage: Was gibt es über Dich zu wissen, was macht Dich aus?
Kaffee ist mir lieber als Tee, ich mag Schokolade und wähle zwischen Rot- und Weißwein nach Lust und Laune. Ich arbeite gern und schlafe, wenn möglich, am Wochenende auch mal aus. In den sozialen Medien kommuniziere ich eher wenig und schaue auch kein Netflix. Zahlen und Gesichter kann ich mir sehr gut merken, Namen nicht unbedingt – falls ich also mal einen vergessen sollte, schon heute sorry! Urlaub mache ich am liebsten dort, wo es gutes Essen und nette Leute gibt. Ich fahre lieber alte Autos als neue, höre gern Musik und liebe meine Anlage, treibe aktiv Sport und sympathisiere mit dem FC Bayern und dem SC Freiburg.
Lieber Thomas, herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg bei Deinen anstehenden Aufgaben!

Dr. Tim Wolf, CBDO
Alter: 42
Familie: verheiratet, drei Kinder
Bei KOCH seit: Oktober 2022
Das würde ich gern noch erreichen: Alle meine Kinder erleben zu dürfen, wie sie „ihren Weg im Leben finden“.
Lieber Tim, auch für Dich noch mal herzlich willkommen bei KOCH! Zuerst interessiert uns: Welche Aufgaben nimmst Du als Geschäftsführer bei KOCH wahr und, wofür steht die Abkürzung im Titel „CBDO“?
CBDO steht für Chief Business Development Officer. Als solcher bin ich mit einem großartigen Team für die Weiterentwicklung unserer Anwendungsfelder Services, Kontaktlinsen, Consumer und Healthcare verantwortlich. Konkret bedeutet das: unseren Vertrieb und unser Account-Management international weiterzuentwickeln, Partnerschaften aufzubauen, erfolgreiche interne und externe Projekte umzusetzen und schlussendlich unsere Positionierung am Markt zu stärken. Im Grunde geht es darum, die Erfolgsgeschichte von KOCH in der Zukunft fortzuschreiben.
Warum hast Du Dich für KOCH entschieden?
Ich hatte das Glück, die Uhlmann Gruppe und KOCH über zwei Jahre kennenlernen zu dürfen. KOCH ist „eine Perle“ im Verpackungsmaschinenbau, und ich bin überzeugt, hier einen wichtigen Beitrag für den zukünftigen Erfolg leisten zu können. Alle Mitarbeitenden, die ich bislang kennenlernen durfte, haben mich darin bestärkt, eine sehr gute Entscheidung getroffen zu haben. Ich freue mich, Teil der KOCH-Family zu sein.
Was willst Du für KOCH erreichen, was treibt Dich an?
Der gemeinsame Erfolg, das Weiterentwickeln auf persönlicher und beruflicher Ebene und die Freude an meiner Arbeit. Ich bin ein sehr zielorientiert arbeitender Mensch. Sobald ich mir ein wohlüberlegtes Ziel gesetzt habe, setze ich alles daran, dieses Ziel auch zu erreichen. Mich zum Aufgeben zu bringen, ist eher schwierig. Niederlagen und Fehler gehören zum Leben dazu und sind für mich nur Motivation, es beim nächsten Mal besser zu machen. Wichtig ist mir, die kleinen und großen Meilensteine auf der Lebensreise und die Erfolge bei KOCH zu feiern. Es ist mir zum Beispiel ein Herzensanliegen, unsere Projektgewinne für jede und jeden bei KOCH transparent zu machen. Hierfür entwickelten wir die „Winning Postcards“. Am Ende geht es für mich jedoch nicht nur darum, großartige Erfolge zu feiern, sondern jeden Tag aufzuwachen, mit Freude und Tatkraft den Tag zu beginnen und gerade auch Kleinigkeiten wertzuschätzen. Zudem ist mir ein Umfeld wichtig, in dem sich alle wohlfühlen, ihr Bestes geben und mit dieser Freude ihrer Arbeit nachgehen können.
KOCH ist ,eine Perle‘ im Verpackungsmaschinenbau, und ich bin überzeugt, hier einen wichtigen Beitrag für den zukünftigen Erfolg leisten zu können.
Dr. Tim Wolf, CBDO KOCH Pac-Systeme
Was zeichnet Dich als Führungskraft aus?
Mein Motto ist: Fordern und Fördern. Mir ist es wichtig zu verstehen, wo der Einzelne steht und wo er hinwill. Ich sehe meine Aufgabe darin, einen Beitrag auf diesem Weg zu leisten und das in Einklang mit den Unternehmenszielen zu bringen. Ich habe oft erlebt, dass viele Menschen noch gar nicht so genau wissen, was in ihnen steckt, wo tatsächlich ihre Grenzen liegen. Wer möchte, den unterstütze ich gern auf dieser Reise. Zudem erwarte ich von allen Führungskräften, dass sie den Drang zur Weiterentwicklung haben. Dabei dürfen auch Fehler passieren, aber am besten nur ein Mal. Am allerwichtigsten ist mir, dass alle Führungskräfte unsere KOCH-Werte jeden Tag als Vorbild leben, daran lasse auch ich mich messen.
Worin hast Du promoviert und, welche Bedeutung hat der Doktortitel für Dich?
Danke für die Frage, die erhalte ich tatsächlich relativ oft. Der Titel meiner Arbeit lautet „Praktiken der Geschäftsmodellgestaltung im strategischen Management – Eine Activity-Theory-basierte Fallstudienuntersuchung“. Als studierter Diplom-Kaufmann habe ich die Strategiearbeit von Unternehmen untersucht. Auch wenn der Titel vielleicht nicht danach klingt: Die Arbeit war sehr praxisnah. Als Lektüre würde ich das Werk mit über 600 Seiten allerdings weniger empfehlen, es sei denn, man hat Einschlafschwierigkeiten. Als Türstopper eignet sich die Arbeit super! Spaß beiseite: Wer sich dafür interessiert, dem gebe ich gern eine kurze Zusammenfassung. Aber ich denke, diese Schilderung verdeutlicht ganz gut mein Verhältnis zum Doktortitel. Ich habe die Arbeit für mich geschrieben, im persönlichen Dialog lege ich darauf keinen Wert.
Wie findet es Deine Frau, dass du den größten Teil der Woche im Schwarzwald bist?
Meine Frau und unsere drei Kinder sind dieses Modell gewohnt, ich war schon immer unter der Woche unterwegs. Ich habe eine großartige Frau, die mir den Rücken freihält. Die Wochenenden und mein Homeoffice-Tag am Freitag sind mir allerdings heilig. Jede und jeder von uns hat eine andere Lebenssituation und -gestaltung, braucht eine andere Art von Flexibilität. Ich denke, wir können das als moderner Arbeitgeber auch bieten. Und es gibt immer Mittel und Wege, Beruf und Privates zu vereinbaren, wenn man sich gemeinsam auf flexible Lösungen verständigt.
Wer ist der Mensch Tim Wolf und wie verbringt er seine Freizeit? Bleibt noch Zeit für Hobbys?
Ich bin ein Familienmensch durch und durch, bin sehr vielseitig interessiert und kann mich für fast alles begeistern. Wenn ich etwas mache, dann mit vollem Einsatz und sehr starkem Willen zum Erfolg, privat wie beruflich. Ich kann mich sowohl über die kleinen als auch über die großen Dinge im Leben freuen. In meiner Freizeit mache ich sehr unterschiedliche Sachen: Fußball spielen mit meinen Kindern, kickern, Rock-Festivals besuchen, Lego bauen, im Garten arbeiten, Holz im Wald machen, Pflaster oder Fliesen legen, Hörbücher hören, mit meinem Sohn Gitarre üben, segeln oder Ski fahren, am Feuer sitzen, kochen. Meine „geheime Leidenschaft“ ist Natursteinmauern bauen. Und, kleiner Tipp: Ich freue mich besonders über Kicker-Einladungen im KOCH-Wald – aber bitte nicht gewinnen lassen! Meine bisherigen KOCH-Matches haben hier allerdings keinen Anlass zur Sorge gegeben. 🙂
Gibt es etwas, das Du gar nicht magst?
Generell mag ich negative Formulierungen nicht so gern – auch wenn mir vielleicht selber mal eine rausrutscht. Aber wenn Du so direkt fragst: Ich bin etwas allergisch gegen destruktive, nicht lösungsorientierte Gespräche und das Nichteinhalten von Absprachen.
Was wünschst Du Dir für die kommenden Jahre?
Eine gesunde Familie. Und eine erfolgreiche KOCH-Family, die mich herzlich aufgenommen hat und in der ich meinen Beitrag zum Erfolg leisten darf.
Abschließende Frage: Hast Du ein Lebensmotto?
Nicht wirklich. Vor einer Weile sagte ein geschätzter Kollege: „Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein.“ Das gefällt mir gut.
Lieber Tim, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg bei Deinen anstehenden Aufgaben!
*Anm. d. Red.: Bei KOCH wird geduzt.
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