Neues Track & Trace - ProduktSeria­li­sie­rung: Wir hören auf die Kunden

Mit niedrigerem Preis und trotzdem Uhlmann-Qualität: Die neue Serialisierungsplattform S 500 soll neue Märkte erschließen.

Georg Schick ist ein biss­chen traurig. „Ich hätte mein ,Baby’ gerne persön­lich vorge­stellt“, sagt der Product Manager Track & Trace. Er meint damit die neue Seria­li­sie­rungs­platt­form S 500, die norma­ler­weise auf der Inter­pack im Mai der Öffent­lich­keit präsen­tiert worden wäre – doch Corona kam dazwi­schen. Schick brennt für das neue Uhlmann-Produkt und ist über­zeugt, dass die Zeit dafür mehr als reif ist. „Die Seria­li­sie­rungs­platt­form USP, der Vorgänger der S 500, war schon in die Jahre gekommen“, erzählt er. Zusätz­lich sind die Anfor­de­rungen an Seria­li­sie­rung in den einzelnen Ländern mitt­ler­weile so unter­schied­lich, dass die USP dafür nicht mehr flexibel genug war. „Und durch den hohen Anschaf­fungs­preis haben wir damit viele poten­zi­elle Kunden verloren.“ Das soll mit der S 500 anders werden.

Seria­li­sie­rung per Track & Trace: Was ist das eigent­lich?

Produk­tion und Verkauf von Arznei­mit­teln unter­liegen strengen gesetz­li­chen Vorschriften. In vielen Ländern wird schon die kleinste Verkaufs­ein­heit mit einer einzig­ar­tigen Seria­li­sie­rungs­nummer gekenn­zeichnet.

Wird das Medi­ka­ment verkauft, wird das elek­tro­nisch in der Regie­rungs­da­ten­bank vermerkt. Das soll Fälschungen von Arznei­mit­teln entge­gen­wirken. Mit Maschinen wie der S 500 ermög­licht Uhlmann Pac-Systeme das Seria­li­sieren und die Nach­ver­fol­gung der Produkte per Track & Trace: Dazu werden seria­li­sierte Codes auf die Verpa­ckungen gedruckt und somit das Produkt fälschungs­si­cher gemacht.

Preis dem Bedarf anpassen

Ein wich­tiges Stich­wort: Asien. Dort ist der Bedarf an solchen Maschinen groß, allein die Kauf­kraft fehlt oft. „In vielen Gesprä­chen mit Kunden wurden die höheren Preise für eine Uhlmann-Maschine im Vergleich zu Mitbe­wer­bern bemän­gelt“, so Schick. „Deshalb haben wir das Konzept dies­be­züg­lich über­ar­beitet und die S 500 entwi­ckelt. Unser tolles Entwick­ler­team liefert diese Maschine zum Markt­preis, mit Uhlmann-Qualität!“

Flexible Seria­li­sie­rung je nach Land

Die S 500 hat verschie­dene Funk­ti­ons­aus­prä­gungen, Kunden können sich die Maschine indi­vi­duell konfi­gu­rieren. Schließ­lich sind die Seria­li­sie­rungs­an­for­de­rungen je nach Land, in welches das Produkt gelie­fert wird, völlig unter­schied­lich. „In Europa beispiels­weise brau­chen wir einen Tamper Evident-Sicher­heits­ver­schluss und hier nur die Seria­li­sie­rung, aber keine Aggre­ga­tion bis zur Palette. In anderen Ländern ist das anders“, erklärt Georg Schick. Die neue S 500 bietet Kunden verschie­dene Möglich­keiten. „Mit der S 500 steigen wir auch in die Flaschen­se­ria­li­sie­rung ein, weil etwa der ameri­ka­ni­sche Markt einfach nicht von den Flaschen wegzu­be­kommen ist“, sagt Schick. So wird die S 500-Familie neben einer Flaschen­eti­ket­tie­rung zur Seria­li­sie­rung auch durch eine 360° Flaschen­in­spek­tion im Produkt­port­folio ergänzt.

Auch auf einer weiteren Ebene gab es Verbes­se­rungen: „Bisher hat es einfach zu lange gedauert, bis unsere Maschinen beim Kunden waren. Wenn beispiels­weise in Indo­ne­sien ein neues Gesetz verab­schiedet wird und die Maschine in einem halben Jahr einsatz­be­reit sein soll, dann müssen wir uns daran anpassen.“ Und das sei gelungen, so Schick.

 

Erst­mals vorge­stellt wurde die S 500 auf der Taipei Pack in Taiwan.

Dem Kunden stehen verschie­dene Optionen zur Auswahl:

Print & Verify

Die Grund­ein­heit zur Bedruckung auf der Seiten­la­sche der Falt­schachtel

Top-Prin­ting

Optio­nale Bedruckung auf der Ober­seite, falls eine Bedruckung auf der Seiten­la­sche nicht möglich ist.

Top-Labe­ling

Optio­nale Etiket­tie­rung auf der Ober­seite

Tamper-Evident

Option für ein Sicher­heits­eti­kett, das so beschaffen ist, dass es nicht unbe­merkt geöffnet und wieder verschlossen werden kann.

Hoff­nungs­voller Blick in die Zukunft trotz Corona

Am Ende wurde Schicks „Baby“ zwar nicht von ihm persön­lich vorge­stellt, aber er ist trotzdem zufrieden: „Der Launch war in Taiwan, einem sehr wich­tigen Markt für diese Über­ar­bei­tung. Es passt, dass wir das Produkt in der Region Südost­asien starten. Ich bin stolz, dass genau diese Kollegen die S 500 dort zeigen durften.“ Inter­ak­tive Aufnahmen ermög­li­chen nun auch digi­tale Präsen­ta­tionen, und so konnte die S 500 auch auf einer Messe in China digital vorge­stellt werden. „Wir sind gut vorbe­reitet und können nun bei abge­sagten Messen und Sympo­sien auch schnell mit einer digi­talen Lösung einspringen“, so Schick.

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