JobrotationPerspektiven4U: Wenn die Arbeit zur Entde­ckungs­reise wird

Ein Tauchschein auf Bali, Vertriebsgespräche in Göteburg, einen Blick hinter die Kulissen der IT und Selfie-Anfragen in China: Was nach Abenteuer klingt, ist Teil unseres Talentprogramms „Perspektiven4U“.

Perspek­tiven 4U ist das 16-mona­tige Weiter­bil­dungs­pro­gramm für junge Talente am Standort Laup­heim. Das Programm fokus­siert sich auf Themen rund um Busi­ness, Persön­lich­keits­ent­wick­lung und Change. Dabei richtet es sich an alle, die ihre eigene und die Zukunft der Uhlmann Group gestalten wollen – ganz unab­hängig davon, welche Posi­tion sie dafür im Blick haben. Dadurch haben Mitar­bei­tende die Möglich­keit, für einige Wochen oder Monate in andere Abtei­lungen, Länder und Kulturen einzu­tau­chen. Vier Teil­neh­mende berichten, wie aus beruf­li­cher Weiter­ent­wick­lung ihre ganz persön­liche Entde­ckungs­reise wurde.

Emanuel Wegis: Prozesse, Perspek­tiven und ein Platz in der ersten Reihe

Für Emanuel Wegis und seine Familie wurde die Job Rota­tion beruf­lich wie privat zu einer echten Entde­ckungs­reise. Für sechs Monate tauschte er seinen Laup­heimer Arbeits­platz im Solu­tion Engi­nee­ring gegen ein Büro in Singapur. Dort über­nahm er die Leitung eines Projekts zur Entwick­lung eines neuen Prozesses zur Abwick­lung von After Sales Projekten, der gezielt auf den Standort Singapur zuge­schnitten wurde. Eine span­nende neue Rolle, die mit einem Perspek­tiv­wechsel einher­ging: Wann war inhalt­li­cher Input gefragt und wann war es wich­tiger, den Prozess zu mode­rieren? Mit einem inter­na­tio­nalen Team und einer multi­kul­tu­rellen Metro­pole also eine echte Hori­zont­er­wei­te­rung.

Ich wollte nach Stationen in Spanien und den USA unbe­dingt die östliche Welt erleben – Singapur war das perfekte Gesamt­paket: span­nende Aufgaben, kultu­relle Viel­falt und ein sicherer Ort für meine Familie.

Auch abseits des Berufs­all­tags war die Zeit in Singapur ziem­lich span­nend. Knapp fünf Wochen vor Ankunft wurden Emanuel, seine Frau Ivon sowie die zwei Kinder Elias und Niklas darüber infor­miert, dass sie endlich eine Wohnung in Singapur haben. Die Arbeits­ge­neh­mi­gung für Emanuel kam sogar erst zwei Wochen vor Anreise. Und das Home­schoo­ling für die Elias und Niklas waren Neuland. Doch mit Unter­stüt­zung aus Laup­heim und Singapur wurde aus anfäng­li­cher Unsi­cher­heit schnell echte Vorfreude.

Ich würde es jeder­zeit wieder tun. Es ist eine Chance, die Welt mit neuen Augen zu sehen. Wie Ray Brad­bury sagte: Fahre in die Welt hinaus. Sie ist fantas­ti­scher als jeder Traum.

Unver­gess­lich bleiben Momente wie der spon­tane Platz in der ersten Reihe beim Formel-1-Rennen, nachdem eine Zuschauerin ganz selbst­ver­ständ­lich die Kinder an den Zaun mit der besten Sicht stellte („Kinder haben Prio!“). Die Familie reiste außerdem auf die thai­län­di­sche Insel Koh Samui und nach Bali. Beson­ders einprägsam war ein Fußball­spiel, bei dem ein Spieler auf dem Feld zusam­men­brach. Emanuel leitete sofort Wieder­be­le­bungs­maß­nahmen ein; dem Spieler geht es heute zum Glück wieder gut. Und inmitten dieser Erleb­nisse ein (fast) ganz normaler Joballtag mit neuen Projekten und inter­kul­tu­rellem Lernen.

Emanuel Wegis (2 v. r.) bei Uhlmann Singapur.

Andrea Hafner: Vom Order-Manage­ment zum Kunden-Mindset

Nicht immer muss es für eine längere Zeit ins Ausland gehen, auch am Standort Laup­heim gibt es eine Viel­zahl an Möglich­keiten, in neue Bereiche einzu­bli­cken. Das dachte sich auch Andrea Hafner und wech­selte im Rahmen der Job Rota­tion für drei Monate vom Order Manage­ment in den Vertrieb. Ihre Ziele waren klar: Sie wollte ein tieferes Markt­ver­ständnis, inten­si­veres Networ­king und bessere Einblicke in Themen wie Sales Plan­ning.

Die Jobro­ta­tion war für mich eine gute Möglich­keit, meinen Hori­zont inner­halb des Unter­neh­mens zu erwei­tern, mehr Verständnis für den anderen Bereich zu erlangen und wich­tige Kontakte zu knüpfen.

Andrea wollte vor allem wissen, wie unsere Kunden denken und wie wir intern effek­tiver zusam­men­ar­beiten können. Die Job Rota­tion hat genau das ermög­licht: Andrea gewann ein besseres Verständnis für euro­päi­sche Märkte und Kulturen sowie für die die Prio­ri­täten der Kunden und die Bedürf­nisse des Vertriebs, wie beispiels­weise eine schnelle tech­ni­sche Unter­stüt­zung, und stärkte die abtei­lungs­über­grei­fende Zusam­men­ar­beit.

Die Chance, in andere Bereiche einbli­cken zu dürfen, hilft immens, um das Unter­nehmen besser zu verstehen und über Abtei­lungs­grenzen hinweg an gemein­samen Lösungen zu arbeiten.

Am Ende hat es Andrea trotzdem noch ins Ausland verschlagen. Als ihr persön­li­ches High­light konnte sie Uhlmann Nordiska in Göte­burg besu­chen. Neben wert­vollen Einbli­cken in den skan­di­na­vi­schen Markt blieb ihr vor allem die Herz­lich­keit der schwe­di­schen Kolle­ginnen und Kollegen hängen.

Andrea konnte die wunder­schöne Natur Schwe­dens im Zuge der Job Rota­tion erleben.

Carina Kiefer: Digital denken und verbinden

Auch Carina Kiefer konnte im Zuge von Perspektiven4U in eine andere Abtei­lung schnup­pern und wählte den Sprung vom Quality Manage­ment in die digi­tale Infra­struktur von Uhlmann. Es führte sie in den IT-Bereich Colla­bo­ra­tion, wo sie sich intensiv mit Atlas­sian Tools (z.B. Confluence und Jira) beschäf­tigte. Carina wollte vor allem ihre tech­ni­schen Fähig­keiten erwei­tern und die digi­talen Prozesse noch besser verstehen.

Es war span­nend zu sehen, wie tech­ni­sche Lösungen ganz konkret unseren Arbeits­alltag verbes­sern.

Die Abtei­lung Colla­bo­ra­tion nimmt als Schnitt­stelle zwischen IT und den Teams eine zentrale Rolle ein – eine wert­volle Perspek­tive für Carina, um die digi­tale Trans­for­ma­tion aktiv mitzu­ge­stalten. Dank eines Mentors und der tatkräf­tigen Unter­stüt­zung ihres Teams konnte sie sich schnell in die Themen und Prozesse einar­beiten. Auch für sie gab es ein persön­li­ches High­light: Carina hat an einem Atlas­sian Commu­nity Event in Dorn­birn, Öster­reich teil­ge­nommen. Beson­ders wert­voll waren der Austausch mit anderen Anwen­dern, das Networ­king und die span­nenden Einblicke in neue Entwick­lungen.

Ich kann nur jedem empfehlen, solche Chancen zu nutzen – der Blick über den Teller­rand lohnt sich!

Carina hatte tolle Networ­king-Möglich­keiten beim Atlas­sian Commu­nity Event in Dorn­birn, Öster­reich.

Tim Werner: Perspek­tiv­wechsel auf Chine­sisch

Den vierten Perspek­tiv­wechsel liefert uns Tim Werner. Wie Emanuel ist Tim nicht nur aus Solu­tion Engi­nee­ring, sondern wagte sich eben­falls nach Asien. Für ihn ging es nach China; eine faszi­nie­rende Kultur, die zweit­größte Volks­wirt­schaft der Welt und direkt zu unseren Kunden vor Ort. Er wollte vor allem den Markt kennen­lernen, inter­na­tio­nale Projekte begleiten und neue Blick­winkel auf Prozesse und Produkte gewinnen.

Ich wollte sehen, wie unsere Maschinen im chine­si­schen Alltag funk­tio­nieren und wie unsere Kolle­ginnen und Kollegen vor Ort arbeiten.

Ganz so einfach war es aber nicht für Tim. Vor allem bei der Visa­be­schaf­fung hat er einen langen Atem gebraucht. Insbe­son­dere, als sein Reise­pass kurz­zeitig verloren war. Auch die Sprach­bar­rieren waren spürbar. Doch Not macht erfin­de­risch und dank Geduld (und Über­set­zungs-Apps) hat es am Ende immer ganz gut funk­tio­niert.

Meine Zeit in China hat mich nicht nur beruf­lich, sondern auch persön­lich weiter­ge­bracht. Es war eine Chance, über den Teller­rand hinaus­zu­schauen und ein tieferes Verständnis für unsere inter­na­tio­nale Zusam­men­ar­beit zu gewinnen.

Die Zeit in China wird er defi­nitiv nicht vergessen. Seine persön­li­chen High­lights waren ein Kino­be­such ohne engli­sche Unter­titel, nachdem ihm eigent­lich verspro­chen wurde, dass es welche gibt, Selfie-Anfragen wie bei einem Promi, ein stun­den­langes Einche­cken im Hotel, wobei Tim mehr­fach abge­lichtet wurde und der Moment, als er fast seinen Zug verpasst hätte und kurzer­hand selbst seine Pass­nummer ins System eingab, um recht­zeitig durch die Sicher­heits­kon­trollen zu kommen. Würde er trotz der Turbu­lenzen das Ganze noch einmal machen? Ein klares Ja.

Ein Besuch der großen Mauer in China war für Tim ein Muss.

Vier Wege, ein Ziel: Neues wagen und über sich hinaus­wachsen.

Wir bedanken uns herz­lich bei unseren vier Aben­teu­rern für ihre persön­liche Geschichten. Sie zeigen nicht nur, dass die Job Rota­tion ganz indi­vi­duell und einzig­artig ist, sondern auch, wie groß die Unter­stüt­zung seitens der Kolle­ginnen und Kollegen aus Laup­heim und der ganzen Welt ist. Es freut uns sehr, dass wir diese Möglich­keit haben und die Mitar­bei­tenden auf diese Weise fördern können.

Dieser Artikel basiert auf der Serie „Job-Rota­tion“ des Uhlmann-LinkedIn-Kanals, verfasst von Pauline Ries.

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