Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Franziska Unseld, Produktmanagerin bei Uhlmann, bringt es auf den Punkt: „Aktuell gibt es im Pharma-Umfeld viele verschiedene Software-Lösungen, die als Insellösungen auftreten und inhomogen zueinander sind“, sagt sie. „Pexcite ist eine technologische Basis, die es ermöglicht, viele verschiedene Lösungen auf eine Oberfläche zu bringen – intuitiv für jeden bedienbar.“

Pexcite für die volle Vernetzung
Pexcite vernetzt Maschinen und Geräte, sammelt produktionsbezogene Daten und stellt diese in Dashboards übersichtlich dar. So können Kunden schnell und einfach Daten zur Produktion abrufen. Dabei ist Pexcite bewusst nicht auf Uhlmann-Maschinen limitiert: „Wir sind herstellerunabhängig. Das ist einer unserer großen Vorteile“, so Unseld. „Dies bedeutet, dass nicht nur Uhlmann Maschinen mit Pexcite interagieren, sondern auch Maschinen von anderen Anbietern.“ Der Gedanke dahinter: flexibel und herstellerunabhängig Maschinen und Equipment miteinander vernetzen. „Die Vision von Pexcite ist es, in der Zukunft eine Plattform zu haben, die vom Rohstoff bis zum Patienten – also über die gesamte Wertschöpfungskette – die verschiedensten Lösungen für die jeweiligen Stakeholder bereitstellt“, erläutert Franziska Unseld.

Von SOFTWARE SUITE zu Pexcite
Unseld überwachte den Launch und die Vermarktung. Als Produktmanagerin fungierte sie als Schnittstelle zum Vertrieb und zur technischen Produktentwicklung. Sie erinnert sich noch gut daran, wie es anfing mit Pexcite. „Bei der internen Hausmesse 2019, den Pharmazing Days, haben wir Kunden die Beta-Version vorgestellt, die damals noch SOFTWARE SUITE hieß. Da war aber schon klar, welche Features die Plattform später beinhalten sollte.“ Die Rückmeldung von den Kunden war gut und so beschloss die Projektgruppe Ende des Jahres, die Software-Plattform auszubauen und sich im nächsten Schritt mit Vermarktungsansätzen zu befassen.

„Die Projektgruppe bestand aus Kollegen von Vertrieb, Marketing, Produktentwicklung und Produkt Management. In wöchentlichen Regelmeetings haben wir Themen rund um das Geschäftsmodell, Pricing, Promotion und den weltweiten Rollout besprochen“, sagt Unseld. „Im August 2020 haben wir Pexcite dann den Kolleginnen und Kollegen vorgestellt und Ende November 2020 wurde es dann erstmals bei einem Kunden eingesetzt.“ Die Firma NOVO NORDISK sitzt in Dänemark und hat in ihrem Werk in Durham, USA, Pexcite zum ersten Mal bei sich in der Produktion installiert.
Supervisory Control, Track & Trace – für jeden Kunden die richtige Lösung
Pexcite ist modular aufgebaut und kann so, ganz entsprechend der Kundenbedürfnisse, flexibel angepasst werden. Zwei Lösungen werden zu Beginn über die Pexcite Plattform angeboten: Track & Trace und Supervisory Control. Bei letzterem werden Maschinen, die in einer Verpackungslinie stehen, nicht mehr einzeln angesteuert, sondern als Linie. Das spart Zeit. „Der Kunde gibt die Informationen zum Auftrag einmal ein. Als Bedienerin steuere ich die Software dann über ein Panel – das kann an der Maschine sein oder am Ende der Linie über ein Bedien-Terminal. Aber auch im Büro können etwa Produktionsmanager den Status des Auftrags einsehen und so die Vorteile von Pexcite nutzen“, erklärt Unseld.
„Die Applikationen sind unabhängig voneinander, bauen aber aufeinander auf. Wir bieten Kunden dabei verschiedene Pakete an. Wir nennen diese Bündel Essential als Einsteiger Variante, Professional als gängigste Variante, und das Enterprise Bündel ist die Premium-Ausbaustufe.“ Noch flexibler geht es kaum – auch auf kundenindividuelle Gegebenheiten kann mit spezifischen Schnittstellen eingegangen werden.

„Wir entwickeln uns in Zukunft weiter, werden stetig auch neue Produkte auf Pexcite anbieten und werden außerdem bald aktiv in den Verkauf gehen“, sagt Unseld. „Erst einmal wenden wir uns an die Bestandskunden, dann an Kunden, die weder Maschinen noch Softwarelösungen von uns haben.“
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