UnternehmenskulturUhlmann im Wandel

Das Projekt Lead2Win soll dazu beitragen die Umsetzung unserer Strategie 4ward25 sicher zu stellen. Das große Ziel: Unsere Zukunft sichern. Denn die Herausforderungen sind vielfältig. Damit wir diese meistern können, setzen wir im ersten Schritt bei unseren Führungskräften an. Wir schaffen ein gemeinsames Verständnis von Führung und den Rahmen, um sich selbst und Uhlmann zu verändern. Denn jede und jeder Einzelne ist gefragt, eine Unternehmenskultur mitzugestalten, die uns auch in der Zukunft erfolgreich werden lässt.

Vielerlei äußere Einflüsse wie die digi­tale Trans­for­ma­tion, verän­derte Kunden­an­for­de­rungen, Nach­hal­tig­keit und die Liefer­ket­ten­pro­ble­matik beschäf­tigen uns im Moment. Gleich­zeitig lassen sich Entwick­lungen und Ereig­nisse schwerer planen. Für Uhlmann bedeutet das: Wir müssen flexibel auf die sich immer schneller verän­dernden Rahmen­be­din­gungen reagieren können und unsere Art und Weise der Zusam­men­ar­beit darauf anpassen. Um dies nach­haltig und lang­fristig im Unter­nehmen zu veran­kern, haben wir als Teil von 4ward25 im Februar 2022 das Projekt Lead2Win gestartet. Damit setzen wir an zwei Hand­lungs­fel­dern an: beim Thema Führung und bei der indi­vi­du­ellen Entwick­lung von Mitar­bei­tenden.

Ein Mani­fest als Orien­tie­rung

Das Ziel­bild der Führungs­kultur von morgen erar­bei­teten unsere Führungs­kräfte aus allen Busi­ness Units und Hier­ar­chie­ebenen gemeinsam. Mitge­wirkt haben auch Führungs­kräfte der Subsi­dia­ries, Axito und der Holding. Zu Beginn formu­lierten sie dafür ein Leader­ship Mani­fest mit sieben State­ments.

Klicken Sie auf die Karten und erfahren Sie mehr, über die sieben Kern­bot­schaften des Leader­ship Mani­fest!

1

Wir alle haben Kunden.

Wir verstehen die Welt der Kunden und begeis­tern sie täglich.​

Wir haben ein offenes Ohr für unsere Kunden. Sie fühlen sich von uns verstanden und mit ihren Bedürf­nissen bei uns gut aufge­hoben. Wir arbeiten auf Augen­höhe mit unseren Kunden und Part­nern an den Lösungen von morgen.

2

Lust auf Neues. Bereit für mehr.​

Offen für neue Wege.

Durch Evolu­tion und Revo­lu­tion entwi­ckeln wir uns entschei­dend weiter. Wir arbeiten ambi­tio­niert an der Errei­chung unserer Ziele und schaffen eine Orga­ni­sa­tion, in der wir alle über uns hinaus­wachsen können. Jeden Tag unser Bestes geben: Das ist unser Anspruch.

3

Verant­wor­tung über­nehmen. Entschei­dungen treffen.

Unter­neh­me­risch denken und die Weichen für die Zukunft stellen.​

Wir wollen auch in Zukunft als Unter­nehmens­gruppe erfolg­reich sein. Dieser Verant­wortung sind wir uns bewusst. Das spie­gelt sich in unserem Denken und Handeln wider. Wir treffen Ent­scheidungen schnell und fundiert und setzen sie verbind­lich um. Wesent­liche Verän­de­rungen haben wir
im Blick und reagieren flexibel darauf. Wir fördern gezielt die Eigen­initiative und -ver­ant­wortung unserer Mit­arbeitenden.

4

Vom Ich zum Wir. Zusammen erfolg­reich.

Gemeinsam das Feuer für Größeres entfa­chen.​

Für uns steht Unter­nehmens­erfolg über Bereichs- und Einzel­interessen. Im Austausch gewinnen wir neue Perspek­tiven, die wir in unserer tägli­chen Arbeit nutzen. Durch über­grei­fende Zusammen­arbeit und abge­stimmte Prozesse berück­sich­tigen wir die Auswir­kungen unseres Handelns auf die gesamte Wert­schöpfungs­kette. Überall bei Uhlmann.

5

Offen spre­chen. Mit Freude lernen. ​

Die Realität erkennen und den Hori­zont erwei­tern.​

Wir leben eine von Vertrauen geprägte Orga­nisa­tion und ein wert­schätzendes Mit­einander. Mit Fehlern gehen wir offen um, reflek­tieren sie syste­ma­tisch und nutzen sie für unsere konti­nuier­liche Weiter­entwicklung. Wir hören zu und schätzen die Perspek­tive der anderen. Mit respekt­vollem und offenem Feed­back schaffen wir eine inspi­rie­rende Lern­kultur.

6

Meinen Beitrag leisten. Jede/r einzelne zählt.

Unsere Mitar­bei­tenden machen unseren Erfolg aus.

Wir ermu­tigen und unter­stützen alle, sich aktiv weiter­zuentwickeln. Wir schaffen die notwen­digen Voraus­setzungen und die erfor­der­liche Arbeits­umgebung, damit alle Mit­arbeitenden ihren Beitrag zur Errei­chung der Unternehmens­ziele leisten können. Erfolge feiern wir gemeinsam.​

7

Ich mache den Unter­schied. Mit vertrauen.

Ich tue was ich sage.

Ich reflek­tiere mein Handeln und bin mir meiner Wirkung auf andere bewusst. Durch meine Leis­tung und mein Verhalten werde ich als Vorbild wahr­ge­nommen. Ich kommu­ni­ziere ehrlich und authen­tisch. In der Zusammen­arbeit lebe ich Trans­pa­renz und Ver­bind­lichkeit. Dadurch schaffe ich Vertrauen und gestalte ein Umfeld, das Enga­ge­ment und Krea­ti­vität fördert.

Das Leader­ship Mani­fest gibt Orien­tie­rung für Führung und Zusam­men­ar­beit bei Uhlmann und steht im Mittel­punkt der Leader­ship Expe­di­tion, zu der alle Führungs­kräfte im Mai 2022 gemeinsam aufbra­chen. Und nicht nur mit dabei sondern vorneweg: die Geschäfts­füh­rung. Die Etappen der Reise: sich selbst entwi­ckeln, andere entwi­ckeln, Kultur entwi­ckeln und Orga­ni­sa­tion entwi­ckeln. Wirk­lich auf Berge kraxeln muss dabei niemand. Aber wie auf einer echten Berg­tour gibt es auch bei dieser Entwick­lungs­reise eine vorge­plante Route, also einen fest­ge­legten Ablauf mit einzelnen Stationen. Bei der Leader­ship Expe­di­tion heißen diese unter anderem Base­camp oder Leader­ship Summit. In diesen Formaten steht der hier­ar­chie- und orga­ni­sa­ti­ons­über­grei­fende Austausch im Fokus. Das Ziel: vonein­ander lernen und ein gemein­sames Verständnis für die Führung der Zukunft entwi­ckeln.

Das dritte Basis­lager haben die Führungs­kräfte bereits hinter sich. Ende 2023 nehmen sie die finale Etappe in Angriff. Zu Ende ist die Reise damit aber noch nicht, denn die Umset­zung der zukünf­tigen Uhlmann-Führungs­kultur beginnt im Alltag – es geht also erst richtig los.

Tobias Ego und Marc Winkler sind auf der Leader­ship Expe­di­tion mit dabei. Wir haben sie gefragt, wie es ihnen bisher ergangen ist.

Tobias Ego, Head of Assembly Synchro­ni­sa­tion, seit 24 Jahren bei Uhlmann


Was macht für Sie eine gute Unter­neh­mens­kultur aus?

Für mich ist eine gute und vertrau­ens­volle Zusam­men­ar­beit das A und O. Dabei spielt das Thema Feed­back eine große Rolle – nega­tives wie posi­tives. Es erfor­dert natür­lich eine gewisse Offen­heit, diese Rück­mel­dung auch anzu­nehmen und nicht immer gleich in eine Abwehr­hal­tung zu gehen. Gleich­zeitig braucht es den Mut, auch mal Kritik zu üben. Wenn ich kein Feed­back bekomme, kann ich auch nichts verän­dern. Darum fordere ich das von meinen Grup­pen­lei­tern mitt­ler­weile aktiv ein. 

Wie hilft Lead2Win dabei?

Lead2Win bietet die Chance, alle Mitar­bei­tenden zu errei­chen, weil die neue Unter­neh­mens­kultur über alle Hier­ar­chie­ebenen ins Unter­nehmen getragen wird und nicht nur von der Geschäfts­füh­rung kommt. Wenn wir etwas ändern wollen, müssen alle mitziehen.

Was war auf der Leader­ship-Expe­di­tion bisher beson­ders hilf­reich?

In den Base­camps konnten wir Führungs­kräfte uns besser kennen­lernen. Durch Corona kannte ich viele neue Gesichter noch gar nicht. Der persön­liche Kontakt macht es einfa­cher, Vertrauen aufzu­bauen und gemeinsam Entschei­dungen zu treffen. In den Squads können wir uns mit unseren Kolleg*innen zu Führungs­themen austau­schen, die uns gerade beschäf­tigten. Das hilft sehr, wenn man einfach mal fragen kann: Wie würdest du das jetzt lösen?

Nehmen Sie bereits Verän­de­rungen in der Zusam­men­ar­beit wahr?

Ich erlebe die Geschäfts­füh­rung offen und trans­pa­rent in der Kommu­ni­ka­tion. Dadurch werden Entschei­dungen nach­voll­ziehbar und besser akzep­tiert. Bei bestimmten Themen würde ich heute, ohne zu zögern einen Termin mit den Geschäfts­füh­rern verein­baren. Ich finde außerdem, dass wir verbind­li­cher geworden sind. Fragen werden beant­wortet. Wir sind aktuell ja noch auf dem Weg, aber schon jetzt haben sich die Zusam­men­ar­beit und das Vertrauen deut­lich verbes­sert. Nur wenn wir einander vertrauen, kommen wir als Unter­nehmen weiter.

Marc Winkler, Busi­ness Unit Customer Support & Services, Team Leader Elec­trical Engi­nee­ring, seit einem Jahr bei Uhlmann


Was macht für Sie eine gute Unter­neh­mens­kultur aus?

Eine gute Unter­neh­mens­kultur zeichnet sich für mich durch den fairen Umgang mitein­ander aus – dass man sich immer respekt­voll und auf Augen­höhe begegnet. Das gilt von der Geschäfts­füh­rung bis zu den einzelnen Mitar­bei­tenden.

Wie hilft Lead2Win dabei?

Jede Führungs­kraft muss das erst mal für sich verstehen und es dann umsetzen. Das ist ein stetiger Prozess und passiert nicht von heute auf morgen. Und es gibt keine Blau­pause dafür. Für mich ist das eine Grund­ein­stel­lung, ein Mindset, ich muss das als Führungs­kraft vorleben. Jede Führungs­kraft sollte sich auch immer wieder hinter­fragen: Was kann ich tun? Was brau­chen meine Mitar­bei­tenden?

Nutzen Sie die Mani­fest-State­ments auch, um Mitar­bei­tende aktiv an die Leit­li­nien der Unter­neh­mens­kultur zu erin­nern?

Nein, ich glaube nicht, dass es da hilft mit dem Mani­fest zu wedeln. Sie schwingen im Hinter­grund natür­lich immer mit. Ich suche im Zweifel aber lieber das direkte Gespräch. Als Führungs­kraft ist es mir wichtig, ein gutes Gespür für meine Mitar­bei­tenden zu haben. Wir haben es mit unter­schied­li­chen Charak­teren zu tun, die unter­schied­lich reagieren. Jede*r Mitar­bei­tende ist ein Mensch mit privaten Themen, dem geht es mal besser oder mal schlechter. Als Führungs­kraft ist es mir wichtig, auch ein biss­chen zu wissen, was die Person gerne macht. Ob er oder sie Kinder hat oder Single ist, beson­dere Hobbies hat. Das alles hat Einfluss auf unser tägli­ches Mitein­ander und hilft mir, Situa­tionen besser einzu­ordnen.

Was war auf der Leader­ship-Expe­di­tion bisher beson­ders hilf­reich?

Bei Lead2Win hat mir beson­ders geholfen, die anderen Führungs­kräfte persön­lich kennen­zu­lernen. Ich bin noch nicht so lange bei Uhlmann und komme aus einem viel klei­neren Unter­nehmen – mit weniger Hier­ar­chie­ebenen und weniger Schnitt­stellen. Wenn man die Leute kennt, ist das erste Eis schon gebro­chen und man hat einen besseren Zugang zuein­ander. Das erleich­tert die Zusam­men­ar­beit sehr.

Wie geht es weiter?

Weitere Infor­ma­tionen zu Lead2Win – Leader­ship Expe­di­tion & Beyond Deve­lo­p­ment gibt es künftig hier in der Pactuell.  Oder jeder­zeit direkt bei Oliver Vögele (Projekt­ver­ant­wort­lich für Lead2Win) und Chris­tina Schmid (Verant­wort­lich für die Leader­ship Expe­di­tion).

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