Uhlmann in EhingenHurra für den modernen Arbeits­platz!

In einem Pilotprojekt innerhalb des BED in Ehingen wurde eine komplette Etage zum Büro der Zukunft umgestaltet. Wie es sich dort arbeitet, sehen und lesen Sie hier.

Die Idee, erste Schritte für ein neues und modernes Arbeits­kon­zept zu gehen und ein Pilot­pro­jekt inner­halb des BED in Ehingen zu initi­ieren, kam schon vor einigen Jahren von der Uhlmann-Geschäfts­füh­rung. In der zweiten Jahres­hälfte 2018 fand dann der Kick-off für das Projekt statt. Rund zehn Kolle­ginnen und Kollegen aus den teil­neh­menden Abtei­lungen bildeten das Projekt­team für die „Neuen Arbeits­welten“ mit Herrn Mein­gast als Projekt­leiter.

Work­shops zu mögli­chen Arbeits­raum­kon­zepten

Zu Beginn fuhr das Team gemeinsam nach Böblingen, um dort bei einem Partner einen ersten Eindruck über mögliche Arbeitsraum­konzepte zu bekommen. In zwei Gruppen nahmen die Kollegen an verschie­denen Work­shops teil. Wieder zu Hause in Laup­heim wurden die Ideen gesam­melt, erste Konzepte entworfen, beur­teilt und auspro­biert. Am 14. Oktober 2019 machte Uhlmann den finalen Schritt und hauchte dem digi­talen Lebens­stil Leben ein. Bei einer feier­li­chen Einwei­hung gemeinsam mit der Geschäfts­füh­rung wurden die neuen modernen Arbeits­welten offi­ziell an die Mitar­beiter über­geben.  

Keine Roll­con­tainer mehr: Skep­ti­scher Start in die neue Welt 

Auch wenn man schon zu Beginn eine posi­tive Energie und Vorfreude spüren konnte, so waren viele zuerst etwas verun­si­chert, was sie von ihrem neuen Arbeits­platz halten sollten. Es war unge­wohnt, plötz­lich keinen festen Arbeits­platz mit Telefon und Roll­con­tainer zu haben. Auch die kleinen persön­li­chen Gegen­stände wie Fami­li­en­bilder und die eigene Kaffee­tasse fehlten auf einmal. Der Tisch war unge­wöhn­lich leer und nicht mehr mit Papier­sta­peln über­häuft. Manche hatten da zunächst das Gefühl: „Irgendwie ist das nicht mehr mein Zuhause“.  

Die neue Welt kennen und schätzen lernen 

Auf der anderen Seite wurde nun die Möglich­keit geschaffen, sich gezielt den Arbeits­platz auszu­su­chen, der am besten zur Aufgabe passt. Die Möglich­keiten sind viel­fältig: Wer Ruhe zum Arbeiten braucht, sucht sich einen freien Arbeits­platz im Fokus­raum, in dem keine Tele­fo­nate erlaubt sind. Wer ausgiebig mit einem Kunden tele­fo­nieren möchte, macht das in einer der Tele­fon­zellen, damit die anderen nicht gestört werden. 

Entspannen und arbeiten

Man kann im Lounge Bereich entspannen, aber auch Brain­stor­ming im Team machen und dabei die beschreib­baren Wände nutzen. Zudem gibt eine Viel­zahl an Räum­lich­keiten, um spontan eine Bespre­chung abzu­halten, ohne vorher einen Meeting-Raum reser­vieren zu müssen.

 

 

Wie finden die Kolle­gInnen das neue Büro? 

Manuel Ye, Project Manager Digital Solu­tions

Was denkst du über den neuen Arbeits­raum? 
Ich habe ein gutes Gefühl in der neuen Umge­bung. Wir hatten ein ziem­lich altes System, und jetzt arbeiten wir an einem coolen, modernen Arbeits­platz, der die Arbeit ein wenig auflo­ckert.  

Gefällt dir die Tatsache, dass wir alle auf dem glei­chen Stock­werk sitzen und es ein offener Raum ist?  
Ja, sicher, die Kommu­ni­ka­tion zwischen den Kollegen läuft defi­nitiv besser und die Bezie­hung ist stärker geworden.  

Was sind aus deiner Sicht die Nach­teile? 
Die Regeln für Essen und Trinken sind nicht ideal, wie ich finde. Und die Kaffee­ma­schine finde ich nicht so toll wie gedacht. Weil man nie weiß, wer heute wo arbeitet, wäre außerdem eine Stan­dard­aus­rüs­tung an jedem Schreib­tisch hilf­reich gewesen. 

Wie würdest du den Bereich noch besser nutzen? Was fehlt noch? 
Eine größere Küche wäre toll, damit wir gemeinsam kochen können, wenn wir wollen. Chips in den Tisch­platten, die wir scannen können, so dass man auf Teams sieht, wer wo sitzt, wären eben­falls gut.  

Würdest du zum alten System zurück­kehren? 
Auf keinen Fall. 

Stephan Wigh de Alencar, Project Manager Digital Solu­tions

Wie war dein Gefühl, als du wuss­test, dass deine Abtei­lung die erste bei Uhlmann sein wird, in der das neue Konzept auspro­biert wird? 
Ich war glück­lich und dachte, schön, endlich eine Verän­de­rung. Während der Umbau­phase habe ich mich dann auch mehr­mals in den dritten Stock geschli­chen, um ein biss­chen zu „spickeln“.  

Es gibt ja jetzt keine Fest­netz­te­le­fone mehr. Fehlen sie dir? 
Absolut nicht. Ich habe jetzt weniger Kabel und mehr Platz auf meinem Schreib­tisch. Ich hatte sowieso immer die Anruf­wei­ter­lei­tung einge­schaltet und meine Kopf­hörer am Handy benutzt. 

Wie findest du es, dass du deinen Laptop, deine Tastatur, deine Maus etc. jeden Tag nach der Arbeit in einem Schließ­fach einschließen musst?  
Ich persön­lich habe kein Problem damit. Sie hätten ein biss­chen größer sein können, aber wenn es einem nichts ausmacht, seine Tastatur schräg in den Schrank zu stellen, sollte die Größe kein Problem sein. 

Was denkst du über die verschie­denen Arbeits­räume oder Bereiche? Benutzt du sie oft?
Ich glaube, ich habe bisher alle Räume benutzt, außer die Cubes. Wenn ich mich umschaue, werden wohl die Projekt­zonen am meisten genutzt. Die ähneln am meisten den alten Schreib­ti­schen. Auch Fokus­zonen und Tele­fon­zellen sind sehr beliebt.  

Würdest du gern zum alten System zurück­kehren? 
Nein, sicher nicht. 

Gina Braun, Assis­tance Digital Solu­tions

Wie hast du dich in den ersten Tagen in der neuen Umge­bung gefühlt? 
Ich fand es erstaun­lich, wie toll es war und ist. Es ist toll, dass wir je nach Aufgabe unter­schied­liche Bereiche haben, in die wir uns zurück­ziehen können. Für Stil­l­ar­beit und konzen­triertes Arbeiten ist der Fokus­raum eine echte Berei­che­rung und auch die vielen Möglich­keiten, sich zu einem kurzen kleinen Stand-up Meeting im Cube oder der Arrival Zone zu treffen, nutze ich gern.

Was sind aus deiner Sicht die posi­tiven Auswir­kungen der Ände­rung? 
Ich bin jetzt noch zufrie­dener bei der Arbeit und fühle mich im Team noch wohler. Ich mag es, in einem modernen und arbeits­freund­li­chen Bereich und an einem Schreib­tisch zu arbeiten, der mir gefällt. Das sind, aus meiner Sicht, die posi­tivsten Ergeb­nisse dieses Projekts. 

Was würdest du gerne ändern? 
Den Teppich… Der gefällt mir leider über­haupt nicht. Ich weiß, es ist eine Geschmacks­sache, aber ich finde ihn etwas altmo­disch und unhy­gie­nisch. Außerdem fände ich es toll, wenn es an jedem Arbeits­platz noch eine kleine, sehr schmale Schub­lade für eine Grund­aus­stat­tung an Stiften etc. gäbe.   

Wenn jemand sagen würde, wir kehrten zum alten System zurück… 
… wäre ich etwas beun­ru­higt. Ich finde es jetzt besser.

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