Yezhen motiviert ihren Vater Jing Xinting auf sein Vor-Corona Fitness-Level zu kommen.
Unsere täglichen Aktivitäten sind stark beeinflusst worden. Die ganze Zeit versuchte ich zu vermeiden, das Haus zu verlassen, um mich und meine Familie zu schützen. Nur einmal die Woche ging ich hinaus, um das Nötigste zu besorgen. Manchmal machte ich Dehnübungen zu Hause, aber ich habe es nicht geschafft fit zu bleiben. Seit Ende Januar habe ich leider 5 Kilo zugenommen. Normalerweise verwende ich BMW (Bike + Metro + Walk) für den Weg ins Büro und in der Mittagspause gehe ich in den Park spazieren, um auf 10,000 Schritte am Tag zu kommen. Gelegentlich machte ich auch Aerobic-Übungen oder am Wochenende einen 10-Kilometer-Lauf im Sportpark. (Übersetzt aus dem Englischen)
Jing Xinting (Uhlmann China | Senior Service Technician Software & Automation) am 12.05.2020
Florian Wahler lässt sich von seiner Freundin abseilen.
In der aktuellen Corona Zeit ist abhängen angesagt, zumindest so lange bis die Boulder- und Kletterhallen wieder aufmachen. Jetzt muss eben die Wohnung herhalten, dabei ist kreatives Denken angesagt, man hängt sich einfach in einen Tür- oder Fensterrahmen. So bleibt zumindest das Kletterequipment fit …
Florian Wahler (Uhlmann Holding | Product Owner) am 12.5.2020
Monika Sedelmaier empfiehlt bei langen Online-Workshops die Pausen für kurze Fitnesseinheiten zu nutzen.
Meine Smartwatch erinnerte mich in den ersten Wochen Homeoffice oft genug, dass ich meine Bewegungsziele für den Tag nicht erreicht hatte: “Schließe deine Ringe”. Ich begann also wieder Sport zu machen… und fühlte mich besser. Bei den Recherchen für diesen Artikel stieß ich auf Tipps, wie im Homeoffice auch kleine Aktivitäten zu mehr Motivation und Konzentration führen. Meine Digital Lab Kollegin und ich arbeiten gerade ein interaktives Design Thinking Webinar aus. Design Thinking ermöglicht es, komplexe Probleme systematisch kreativ zu lösen. Damit die Teilnehmer während der 3,5 Stunden vor dem Bildschirm konzentriert bei der Lösungsentwicklung mitarbeiten, halten wir regelmäßige kurzen Pausen für wichtig. In die Pause geben wir deshalb auch mal eine Inspiration mit, wie man auch ohne Kaffee fit bleibt.
Monika Sedelmaier (Uhlmann Deutschland | Product Owner) am 15.05.2020

Judith Liessfeld wird jetzt von ihren Söhnen trainiert.
Ab dem Punkt wo raus war, dass die Schule zu ist, konnte ich dank meiner Vorgesetzten durchgehend im Homeoffice arbeiten, damit ich meine Kinder versorgen und die Arbeitszeit flexibler anpassen kann. Bisher hatte ich meinen Sport mit zwei Terminen pro Woche schön eingeplant: Mittwoch abends “Functional Training” und Freitag morgens “Fit in den Morgen” wenn die Kinder im Kindergarten bzw. in der Schule versorgt sind.
“Fit in den Morgen” fällt aus. Zum einen weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr möglich ist und zum anderen weil die Vereine die Kurse nicht mehr abhalten dürfen. Beim "Functional Training” ist es so, dass unsere Trainerin uns ein- bis zweimal die Woche Videos über Whatsapp schickt. Diese mache ich mal morgens, mal mittags, mal abends - und manchmal komme ich nicht dazu. Manchmal mit, manchmal ohne Kinder. Wenn man daheim ist, fragen die natürlich, ob sie mitmachen können. Meine Jungs sind sportverrückt: Raus, Bewegung. Lange durften sie jetzt nicht mehr auf den Spielplatz und der Sport fiel auch weg. Mittlerweile gehen wir viel Fahrrad fahren zu viert, das ist unser Plan B, wenn die Kinder am späten Nachmittag noch zu viel Power haben.
Judith Ließfeld (Uhlmann Deutschland | Project Assistant Digital Solutions) am 7.5.2020

Carlisa Chavis versucht die Ansteckungskurve möglichst flach zu halten und hält sich sonst eher daheim fit.
COVID-19 hat eine dramatische Änderung für mich und meinen Haushalt mit sich gebracht. Ich arbeite derzeit im Homeoffice und vermisse meine Arbeit vor Ort. Mein provisorisches Büro ist praktisch, aber ich kann nicht immer ungestört arbeiten.
So bequem es auch ist, gibt es Nachteile. Mir fehlt das Büro und der Umgang mit meinen KollegInnen. Kurz vor den Schließungen meldete ich mich im Fitness-Studio an, hatte aber keine Gelegenheit eine Trainingseinheit zu absolvieren. Deswegen spaziere ich im Park oder übe auf meinem Crosstrainer, um ein paar Pfunde zu verlieren. Glücklicherweise sind meine Kinder alt genug, sodass Heimunterricht kein Thema für mich ist. Meine Tochter musste zwar das College verlassen und den Rest des Studiums online absolvieren, aber ich war nicht betroffen. Klar werden wir alle langsam unruhig so lange wir noch zu Hause sitzen, aber ich versuche mich zu beschäftigen und auch weniger zu essen, weil die Pfunde zunehmen. Ich bleibe zu Hause und leiste meinen Beitrag, um die Kurve flach zu halten. (Übersetzt aus dem Englischen)
Carlisa Chavis (Uhlmann USA | Sales Assistant, North America) am 12.05.2020
Statt Fußball macht Marie Neuer nach der Arbeit Workouts mit Influencerin Pamela Reif.
Als sich die Situation zu verschärfen begann, arbeitete ich vom Homeoffice aus. Die ersten drei Wochen ging ich nicht nach draußen, nicht laufen, nicht spazieren. Ich spiele eigentlich Fußball, aber da Kontaktsport ausgesetzt wurde, fiel auch das Training flach.
Durch Instagram bin ich auf Pamela Reif gekommen. Diese erstellt Workout-Pläne und lädt sie als Videos auf Youtube und Instagram hoch. Das habe ich angefangen mit 30 Minuten am Tag und ziehe das immer noch durch. Es ist ganz cool als Ausgleich und man fühlt sich besser. Aber Einzelsport ist etwas komplett anderes als Teamsport - Nach Corona freue ich mich vor allem darauf, wieder Sport mit meinen Freundinnen zu machen!
Marie Neuer (Uhlmann Deutschland | Commercial Sales Support) am 07.5.2020
Triathlet Martin Dangelmayr trainiert während Corona in den Disziplinen Rad und Laufen - hier mit seinen Jüngsten.
Ich bin Triathlet, das bedeutet Schwimmen, Radfahren und Laufen. Das Schwimmen ist die Disziplin mit der größten Einschränkung, was ich zu 0,0 trainiert. Normalerweise machen wir in der Winterzeit Hallenbad-Training, vor den Wettkämpfen kommt Freiwassertraining hinzu. Schwimmen ist ein sehr technischer Sport. Da muss man viele Übungen machen, das ist in der Gruppe oder unter Anleitung des Trainers einfacher. Triathlet-Sein ist nicht nur Individual- sondern auch Gruppensport. Radfahren und Laufen sind zwei Disziplinen, welche ich schon vorher oft alleine trainiert habe. Da gibt es aktuell wenig Einschränkungen. (...) Ich bin nun seit Beginn der Corona-Maßnahmen im Homeoffice. Wegen des vielen Sitzens im Homeoffice finde ich Flexibilitätsübungen wichtig.
Martin Dangelmayr (Uhlmann Deutschland | System Engineer) am 8.5.2020

Michael Mader wird von seinen Kindern beim Joggen begleitet.
Normalerweise treibe ich Sport im Verein, in der Feuerwehrsportgruppe oder gehe mit Freunden Laufen. Sehr gerne fahre ich auch mit dem Rad zur Arbeit (20 km). Das Treffen von Freunden und der gemeinsame Sport fehlen mir. Zur überwiegend sitzenden Tätigkeit ist mir die sportliche Anstrengung wichtig und darin finde ich auch den nötigen Ausgleich.
Auch in Zeiten von Corona treibe ich natürlich Sport. So gehe ich eben alleine Joggen, manchmal begleitet von meinen Kindern auf dem Fahrrad. Seit einigen Jahren mache ich zudem „Bodyweight Training“. Man braucht nur den eigenen Körper und wenige Quadratmeter Platz um sich herum. Ein kleiner Appell an Sie alle - bei YouTube findet man viele Videos dazu. Da findet jeder das richtige für sich. Im Homeoffice zählt meine Uhr deutlich weniger Schritte als bei der Arbeit im Büro. Die üblichen Wege vom/zum Parkhaus, sowie zu den Maschinen in den Hallen entfallen. Selbst der Weg zur Kaffeemaschine ist zu Hause kürzer. Sportliche Grüße und bleiben Sie gesund.
Michael Mader (Uhlmann Deutschland | Automation Engineer) am 13.05.2020
Edith Merz an ihrem Homeoffice-Schreibtisch, der leider nicht höhenverstellbar ist.
Ich habe zu Hause das ehemalige Kinderzimmer in mein „Homeoffice“ umfunktioniert. Am meisten vermisse ich meine Kollegen sowie meinen höhenverstellbaren Schreibtisch. Zur Fitness: Leider bin ich in Corona-Zeiten nicht mehr viel in Sachen Sport unterwegs, da mir der Sport in der Gruppe am besten gefällt. Ich halte mich mit Spaziergängen und Radfahren einigermaßen fit, vermisse jedoch meine Sportgruppen (Uhlmann Rücken-Fit, Wassergymnastik, Radfahrtreff) sehr.
Edith Merz (Uhlmann Deutschland | Commercial Sales Support) am 15.5.2020
Statt Schwimmen joggt Arnold Luigart jetzt mehr - und das in netter Gesellschaft seiner Tochter.
Als Evaluation Technician bin ich nach wie vor im Geschäft. Privat war es vor Corona so, dass ich ein- bis zweimal die Woche im Parkbad beim Schwimmen, 1x Joggen und 1x Radfahren war. Durch die Schließung des Parkbads ist Schwimmen komplett weggefallen. Erschwerend kommt hinzu, dass ich eine vierjährige Tochter habe, die nicht mehr in den Kindergarten kann. Durch die Kinderbetreuung hat sich meine Freizeit reduziert. Ich schaffe es aber immer noch 1x wöchentlich Rad zu fahren und die übliche Strecke zu joggen. Hinzugekommen sind zwei kleine Joggingrunden, bei denen mich meine Tochter auf dem Fahrrad begleitet. Das zählt für mich dann aber eher als Beschäftigungstherapie.
Arnold Luigart (Uhlmann Deutschland | Evaluation Technician) am 13.5.2020

Raphael Büchele und seine Handballer stärken den Teamgeist online.
Ich bin Co-Trainer und Torwart bei den Laupheimer Handballern (HRW1). Für uns als Mannschaftssportler, die Sport in der Halle ausüben, hat sich einiges verändert: Die Hallen haben früh zugemacht und man durfte sich nicht mehr in Gruppen treffen. Wir haben uns schnell nach Alternativen umgeschaut, wie man für sich selber und als Mannschaftssportler fit bleibt. Wenn die Saison weitergeht, sollten wir im Idealfall auf dem bisherigen Level weitermachen können. Aber es ist schwierig sich auf eine Saison vorzubereiten, wo man nicht weiß, wann sie losgeht.
Was man definitiv nicht mehr machen kann, ist das Zusammenspiel zu trainieren. Jeder muss nun für sich fit bleiben. Wir Trainer haben den Spielern dazu Aufgaben mit Fokus auf Ausdauertraining gegeben, die wir teils auch überwachen (z.B. über Fitness-Apps). Außerdem haben wir einen Fitness-Trainer im Team, der auf Alternativen zum Fitness-Center aufmerksam gemacht hat, z.B. Training mit Eigengewicht. Was uns als Mannschaftssportler extrem fehlt ist nicht nur das Training selbst, sondern auch nach dem Training zusammen zu sitzen. Stattdessen trifft sich die Mannschaft gerade 1x wöchentlich online und redet ganz unabhängig vom Sport.
Raphael Büchele (Uhlmann Deutschland | Project Manager) am 8.5.2020
Connie Lee geht Joggen in ihrer Nachbarschaft in Singapur.
Wegen den Beschränkungen hier – basierend auf dem sogenannten „Circuit Breaker“– müssen die meisten KollegInnen derzeit von Zuhause aus arbeiten. Das Haus wird nur verlassen, wenn dies absolut erforderlich ist, beispielsweise für den Einkauf von Lebensmitteln oder für einen Arztbesuch.
Viele nicht systemrelevante Betriebe wie Sporthallen, Café und Kinos sind geschlossen. Seit Anfange der Pandemie habe ich meine Trainingszeiten reduziert. Ich bin nur in der Nachbarschaft unterwegs und begrenze die Zeit auf 30–60 Minuten pro Tag. Meistens mache ich einfach einen Spaziergang mit meinem Mann. (Übersetzt aus dem Englischen)
Connie Lee (Uhlmann Singapur | Sales & Marketing Executive) am 15.05.2020
Kevin Sommer ist seit Corona aktiver geworden.
In meiner Freizeit tanze ich gerne und habe gleichzeitig viele Tanzschulen als Kunde, die eine von mir entwickelte Software nutzen. Daher bekomme ich hautnah mit, wie betroffen diese Branche von Corona ist. Ich bin daher sehr froh, dass wir bei Uhlmann im Vergleich dazu wenige Einschränkungen haben. Tanzen wie bisher geht leider nicht, dafür besuchen meine Verlobte und ich ab und zu einen der vielen Online-Tanzkurse meiner Kunden. Zudem nutzen wir die zusätzliche Zeit, die wir durch das Wegfallen der Pendelstrecke haben, gerne für einen Spaziergang oder Fahrradtour. Alles in allem bin ich aktiver als vor Corona.
Kevin Sommer (Uhlmann Deutschland | Architect Digital Solutions) am 25.5.2020
Wenn der Weg von und zur Arbeit entfällt, müssen für Karlheinz Kösling neue Routen beim Barfußjoggen im Homeoffice her.
Durch das Homeoffice fällt mein Arbeitsweg weg, den absolviere ich immer zu Fuß (barfuß oder in Barfußschuhen) oder mit dem Rad. Das sind dann eben morgens und abends jeweils sieben Kilometer. Wenn ich im Homeoffice arbeite, gehe ich zwar auch zum Joggen, aber nur jeden zweiten Tag.
Karlheinz Koesling (Uhlmann Deutschland | Design Engineer) am 7.5.2020