Betriebsratswahl 2026Gewählt, moti­viert, bereit: Unser neuer Betriebsrat

Mit Abschluss der diesjährigen Betriebsratswahl steht nun fest, wer die kommenden Jahre die Interessen unserer Belegschaft vertreten wird. Das neu gewählte Gremium bringt eine starke Mischung aus Erfahrung, frischen Ideen und Engagement mit. In diesem Artikel stellen wir alle Mitglieder kurz vor – und werfen einen genaueren Blick auf unsere drei freigestellten Kolleginnen und Kollegen. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, unseren Arbeitsalltag aktiv mitzugestalten.

Rolf Geiger
Kim Neuge­bauer
Fabian Müller
Peter Zeller
Thomas Bertsch
Sven Biesinger
Bernd Braig
Arnold Luigart
Nuray Aktas
Stephan Göller
Anika Haydt
Matthias Fischer
Fabian Wahl­enmayer
Rolf Seifert
Wilfried Betz
Mario Ils

 Unsere drei Frei­ge­stellten:
Volle Kraft für die Beleg­schaft

Betriebs­rats-
vorsit­zender

Was war deine größte Moti­va­tion, erneut den Vorsitz des Betriebs­rats zu über­nehmen?

Ich über­nehme den Vorsitz erneut, weil mir Mitbe­stim­mung, Fair­ness und ein respekt­voller Umgang im Unter­nehmen wichtig sind. Solange ich das Gefühl habe, etwas bewegen zu können und Rück­halt zu haben, bin ich bereit, diese Verant­wor­tung zu tragen. Vor uns liegen große und wich­tige Themen, und mir war wichtig, dazu beizu­tragen, dass wir diesen Weg gemeinsam struk­tu­riert, trans­pa­rent und konse­quent im Sinne der Beschäf­tigten weiter­gehen.

Was magst du an deiner Arbeit beson­ders, was ist dir wichtig?

An meiner Arbeit schätze ich beson­ders die Viel­falt der Themen – kein Tag ist wie der andere, und genau das macht die Tätig­keit span­nend. Mich moti­viert, dass man aktiv an der Gestal­tung der Arbeits­welt mitwirken und tatsäch­lich etwas bewegen kann. Man bekommt Einblick in alle Facetten des Unter­neh­mens und in sehr unter­schied­liche Aufgaben und Heraus­for­de­rungen. Dieses Gesamt­bild und die Möglich­keit, Einfluss zu nehmen, machen die Arbeit für mich so inter­es­sant.

Wie gefällt dir die neue Zusam­men­set­zung des Gremiums und der Frei­ge­stellten?

Ich freue mich sehr auf die Zusam­men­ar­beit mit den neuen Kolle­ginnen und Kollegen. Neue Mitglieder bringen neue Gedanken und Perspek­tiven ein. Das ist enorm wichtig, weil sich dadurch unser Blick auf die jewei­ligen Situa­tionen erwei­tert und klarere, fundier­tere Einschät­zungen möglich werden. Gerade deshalb ist es entschei­dend, im Gremium breit aufge­stellt zu sein und unter­schied­liche Sicht­weisen einfließen zu lassen. So wie die bishe­rigen Mitglieder bringen auch die neuen ihre Stärken ein, und jede und jeder leistet seinen Beitrag, damit die gemein­same Arbeit best­mög­lich funk­tio­niert. Beson­ders freue ich mich darüber, Rolf als zweiten Vorsit­zenden und Kim als frei­ge­stellte Kollegin gewonnen zu haben.
Beide sind für mich eine große Stütze in der tägli­chen Arbeit, auf die ich mich jeder­zeit voll und ganz verlassen kann.
Auch deshalb bin ich zuver­sicht­lich, dass wir in dieser neuen Konstel­la­tion im Betriebs­rats­büro sehr gut und stark aufge­stellt sind und gemeinsam noch viel errei­chen werden.

Was sind jetzt die nächsten Schritte?

Als nächster Schritt steht zunächst eine Klau­sur­ta­gung an, in der wir unsere stra­te­gi­sche Ausrich­tung und die zentralen Schwer­punkte des Gremiums für die kommenden Jahre fest­legen. Gleich­zeitig geht es darum, dass wir als neues Gremium weiter zusam­men­wachsen, Rollen klären und eine gemein­same Arbeits­basis schaffen. Ziel ist es, zeitnah eine klare und abge­stimmte Marsch­rich­tung zu defi­nieren, wie wir die anste­henden Themen struk­tu­riert und wirkungs­voll angehen. In einzelnen Berei­chen sind wir bereits aktiv, weitere Themen werden folgen. Wichtig ist dabei ein geschlos­senes und stra­te­gi­sches Vorgehen im Sinne der Beschäf­tigten.
Es bleibt also span­nend, und wir blicken mit Zuver­sicht auf die vor uns liegende Zeit. Packen wir es an!!

Stell­ver­tre­tender
Betriebs­rats-
vorsit­zender

Rolf Geiger
Welche Rolle spielt die Stell­ver­tre­tung des Vorsit­zenden für Dich persön­lich?

Für mich persön­lich ist diese Posi­tion so etwas wie der Höhe­punkt meines Berufs­le­bens. Das hört sich etwas pathe­tisch an, aber genau hier will ich sein: Verant­wor­tung über­nehmen, gestalten und durch­setzen.
Ich arbeite sehr eng mit Alex Brücker zusammen, wir ergänzen uns gut und ich denke, wir bilden ein funk­tio­nales Duo.

Welche Erwar­tungen hast Du an diese Amts­pe­riode?

Wenn ich mir die Wirt­schafts­lage, die Situa­tion in der Welt und die mit Macht aufkom­mende KI ansehe, ist meine Erwar­tung klar: Die nächsten 4 Jahre werden anstren­gend. Für mich als Betriebsrat bedeutet das, noch näher an den Menschen zu sein, noch näher an den Entschei­dungs­trä­gern zu sein, um Entwick­lungen früh zu erkennen und auf Entschei­dungen einzu­wirken.

Was macht im Alltag eine gute Zusam­men­ar­beit im Betriebs­rats­vor­stand aus?

3 Dinge sind für mich entschei­dend:
Diskus­sionen. Es ist gut, wenn es verschie­dene Meinungen gibt. Es darf auch ruhig einmal kontro­vers sein. Am Ende muss immer der
Konsens stehen.

Stand­haf­tig­keit. Nicht immer gleich umfallen bei Gegen­wind. Anecken gehört dazu.

Respekt. Auf Augen­höhe agieren, auf Argu­mente reagieren und im Gegen­über immer den Menschen mit guten Absichten sehen. Inso­fern bin ich gern ein Gutmensch!

In welchen Themen­fel­dern möch­test Du Dich beson­ders einbringen?

Die Auswir­kungen der KI werden meiner Einschät­zung nach massiv sein. Hier die rich­tige Balance zwischen kalter Technik und den Menschen zu finden, die Vorhaben des Arbeit­ge­bers zu beein­flussen und die perso­nellen Einschläge zu steuern, werden meine Schwer­punkte sein.
Zum anderen gilt es, den Standort Laup­heim zu stärken. Kern­pro­zesse müssen in Laup­heim bleiben. Hierzu bedarf es eines starken Betriebs­rates, um lang­fristig erfolg­reich zu sein und keinen kurz­fris­tigen Trends zu verfallen.

Dritte
Frei­ge­stellte

Kim Neuge­bauer
Was hat Dich dazu moti­viert, sich für die Frei­stel­lung zu entscheiden?

Ich bin seit mitt­ler­weile 12 Jahren Mitglied des Betriebs­rats. Die Arbeit mit und für meine Kolle­ginnen und Kollegen bereitet mir große Freude und ist mir ein großes Anliegen.

In den vergan­genen Jahren habe ich jedoch zuneh­mend fest­ge­stellt, dass ich dieser verant­wor­tungs­vollen Aufgabe neben meinem bishe­rigen Job nicht die volle Aufmerk­sam­keit und Energie widmen kann, die ich mir selbst dafür wünsche.

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, mich für die Frei­stel­lung aufstellen zu lassen.

Ich freue mich sehr, gewählt worden zu sein und über das Vertrauen des Gremiums. Dieses Vertrauen bedeutet mir sehr viel und moti­viert mich, mich künftig noch inten­siver und enga­gierter für die Inter­essen der Kolle­ginnen und Kollegen einzu­setzen.

Wie möch­test Du als frei­ge­stelltes Mitglied zur Weiter­ent­wick­lung der Betriebs­rats­ar­beit beitragen?

Ich möchte nicht nur reagieren, sondern auch proaktiv agieren. Themen aufgreifen und voran­treiben, natür­lich immer zusammen mit den Betriebs­rats­kol­le­ginnen und Kollegen.

Gibt es ein Herzens­thema, dem Du Dich jetzt stärker widmen möchten?

Alles rund ums Soziale – hier sehe ich meine Stärke und möchte dies voran­treiben. 

Was wünschst Du Dir für die Zusam­men­ar­beit im neuen Gremium?

Allzeit gute, faire, aber auch hin und wieder hitzige Gespräche / Diskus­sionen und eine Zusam­men­ar­beit auf Augen­höhe, bei der wir alle das selbe Ziel verfolgen. Das Wohl unserer Kolle­ginnen und Kollegen, aber auch des Unter­neh­mens. Denn das eine kann ohne das andere nicht exis­tieren.

Eines wird nach diesem Blick hinter die Kulissen beson­ders deut­lich: Unser Betriebsrat besteht aus Menschen, die ihre Arbeit mit echter Leiden­schaft machen. Gemeinsam wollen sie den Arbeits­alltag für uns alle ein Stück besser gestalten.

Wir wünschen dem neuen Gremium einen guten Start – und freuen uns auf viele gute Impulse, Gespräche und Entwick­lungen.

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