
















Unsere drei Freigestellten:
Volle Kraft für die Belegschaft
Betriebsrats-
vorsitzender
Alex

Was war deine größte Motivation, erneut den Vorsitz des Betriebsrats zu übernehmen?
Ich übernehme den Vorsitz erneut, weil mir Mitbestimmung, Fairness und ein respektvoller Umgang im Unternehmen wichtig sind. Solange ich das Gefühl habe, etwas bewegen zu können und Rückhalt zu haben, bin ich bereit, diese Verantwortung zu tragen. Vor uns liegen große und wichtige Themen, und mir war wichtig, dazu beizutragen, dass wir diesen Weg gemeinsam strukturiert, transparent und konsequent im Sinne der Beschäftigten weitergehen.
Was magst du an deiner Arbeit besonders, was ist dir wichtig?
An meiner Arbeit schätze ich besonders die Vielfalt der Themen – kein Tag ist wie der andere, und genau das macht die Tätigkeit spannend. Mich motiviert, dass man aktiv an der Gestaltung der Arbeitswelt mitwirken und tatsächlich etwas bewegen kann. Man bekommt Einblick in alle Facetten des Unternehmens und in sehr unterschiedliche Aufgaben und Herausforderungen. Dieses Gesamtbild und die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, machen die Arbeit für mich so interessant.
Wie gefällt dir die neue Zusammensetzung des Gremiums und der Freigestellten?
Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und Kollegen. Neue Mitglieder bringen neue Gedanken und Perspektiven ein. Das ist enorm wichtig, weil sich dadurch unser Blick auf die jeweiligen Situationen erweitert und klarere, fundiertere Einschätzungen möglich werden. Gerade deshalb ist es entscheidend, im Gremium breit aufgestellt zu sein und unterschiedliche Sichtweisen einfließen zu lassen. So wie die bisherigen Mitglieder bringen auch die neuen ihre Stärken ein, und jede und jeder leistet seinen Beitrag, damit die gemeinsame Arbeit bestmöglich funktioniert. Besonders freue ich mich darüber, Rolf als zweiten Vorsitzenden und Kim als freigestellte Kollegin gewonnen zu haben.
Beide sind für mich eine große Stütze in der täglichen Arbeit, auf die ich mich jederzeit voll und ganz verlassen kann.
Auch deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir in dieser neuen Konstellation im Betriebsratsbüro sehr gut und stark aufgestellt sind und gemeinsam noch viel erreichen werden.
Was sind jetzt die nächsten Schritte?
Als nächster Schritt steht zunächst eine Klausurtagung an, in der wir unsere strategische Ausrichtung und die zentralen Schwerpunkte des Gremiums für die kommenden Jahre festlegen. Gleichzeitig geht es darum, dass wir als neues Gremium weiter zusammenwachsen, Rollen klären und eine gemeinsame Arbeitsbasis schaffen. Ziel ist es, zeitnah eine klare und abgestimmte Marschrichtung zu definieren, wie wir die anstehenden Themen strukturiert und wirkungsvoll angehen. In einzelnen Bereichen sind wir bereits aktiv, weitere Themen werden folgen. Wichtig ist dabei ein geschlossenes und strategisches Vorgehen im Sinne der Beschäftigten.
Es bleibt also spannend, und wir blicken mit Zuversicht auf die vor uns liegende Zeit. Packen wir es an!!
Stellvertretender
Betriebsrats-
vorsitzender
Rolf

Welche Rolle spielt die Stellvertretung des Vorsitzenden für Dich persönlich?
Für mich persönlich ist diese Position so etwas wie der Höhepunkt meines Berufslebens. Das hört sich etwas pathetisch an, aber genau hier will ich sein: Verantwortung übernehmen, gestalten und durchsetzen.
Ich arbeite sehr eng mit Alex Brücker zusammen, wir ergänzen uns gut und ich denke, wir bilden ein funktionales Duo.
Welche Erwartungen hast Du an diese Amtsperiode?
Wenn ich mir die Wirtschaftslage, die Situation in der Welt und die mit Macht aufkommende KI ansehe, ist meine Erwartung klar: Die nächsten 4 Jahre werden anstrengend. Für mich als Betriebsrat bedeutet das, noch näher an den Menschen zu sein, noch näher an den Entscheidungsträgern zu sein, um Entwicklungen früh zu erkennen und auf Entscheidungen einzuwirken.
Was macht im Alltag eine gute Zusammenarbeit im Betriebsratsvorstand aus?
3 Dinge sind für mich entscheidend:
Diskussionen. Es ist gut, wenn es verschiedene Meinungen gibt. Es darf auch ruhig einmal kontrovers sein. Am Ende muss immer der
Konsens stehen.
Standhaftigkeit. Nicht immer gleich umfallen bei Gegenwind. Anecken gehört dazu.
Respekt. Auf Augenhöhe agieren, auf Argumente reagieren und im Gegenüber immer den Menschen mit guten Absichten sehen. Insofern bin ich gern ein Gutmensch!
In welchen Themenfeldern möchtest Du Dich besonders einbringen?
Die Auswirkungen der KI werden meiner Einschätzung nach massiv sein. Hier die richtige Balance zwischen kalter Technik und den Menschen zu finden, die Vorhaben des Arbeitgebers zu beeinflussen und die personellen Einschläge zu steuern, werden meine Schwerpunkte sein.
Zum anderen gilt es, den Standort Laupheim zu stärken. Kernprozesse müssen in Laupheim bleiben. Hierzu bedarf es eines starken Betriebsrates, um langfristig erfolgreich zu sein und keinen kurzfristigen Trends zu verfallen.
Dritte
Freigestellte
Kim

Was hat Dich dazu motiviert, sich für die Freistellung zu entscheiden?
Ich bin seit mittlerweile 12 Jahren Mitglied des Betriebsrats. Die Arbeit mit und für meine Kolleginnen und Kollegen bereitet mir große Freude und ist mir ein großes Anliegen.
In den vergangenen Jahren habe ich jedoch zunehmend festgestellt, dass ich dieser verantwortungsvollen Aufgabe neben meinem bisherigen Job nicht die volle Aufmerksamkeit und Energie widmen kann, die ich mir selbst dafür wünsche.
Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, mich für die Freistellung aufstellen zu lassen.
Ich freue mich sehr, gewählt worden zu sein und über das Vertrauen des Gremiums. Dieses Vertrauen bedeutet mir sehr viel und motiviert mich, mich künftig noch intensiver und engagierter für die Interessen der Kolleginnen und Kollegen einzusetzen.
Wie möchtest Du als freigestelltes Mitglied zur Weiterentwicklung der Betriebsratsarbeit beitragen?
Ich möchte nicht nur reagieren, sondern auch proaktiv agieren. Themen aufgreifen und vorantreiben, natürlich immer zusammen mit den Betriebsratskolleginnen und Kollegen.
Gibt es ein Herzensthema, dem Du Dich jetzt stärker widmen möchten?
Alles rund ums Soziale – hier sehe ich meine Stärke und möchte dies vorantreiben.
Was wünschst Du Dir für die Zusammenarbeit im neuen Gremium?
Allzeit gute, faire, aber auch hin und wieder hitzige Gespräche / Diskussionen und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, bei der wir alle das selbe Ziel verfolgen. Das Wohl unserer Kolleginnen und Kollegen, aber auch des Unternehmens. Denn das eine kann ohne das andere nicht existieren.
Eines wird nach diesem Blick hinter die Kulissen besonders deutlich: Unser Betriebsrat besteht aus Menschen, die ihre Arbeit mit echter Leidenschaft machen. Gemeinsam wollen sie den Arbeitsalltag für uns alle ein Stück besser gestalten.
Wir wünschen dem neuen Gremium einen guten Start – und freuen uns auf viele gute Impulse, Gespräche und Entwicklungen.
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