Überraschend und ziemlich erfrischend – so erlebten die Uhlmann-Mitarbeitenden die diesjährige Betriebsversammlung am 15. Juli im Laupheimer Kulturhaus. Denn optisch und inhaltlich erwarteten sie einige Neuheiten. „Wir schauen, dass wir uns jedes Jahr verbessern und interessanter präsentieren“, sagt der Uhlmann-Betriebsratsvorsitzende Alexander Brücker bescheiden. Dafür haben er und die Betriebsratsmitglieder in den vergangenen Jahren einiges getan und den Auftritt optisch und inhaltlich auf ein neues Niveau gehoben. „Wir waren uns einig: Wie bisher vor einem schwarzen Vorhang zu präsentieren, das ist einfach etwas altbacken“, sagt Brücker. Mit einer externen Agentur entwickelten die Kolleginnen und Kollegen daher ein neues, modernes Konzept. Tische im Uhlmann-Look mit dem Logo des Betriebsrats, ein digitaler Screen im Hintergrund und ein Aufsteller hinter dem Rednerpult sorgen nun für einen einheitlichen und ansprechenden Auftritt.

Moderationstalent aus den eigenen Reihen
Nicht nur optisch, auch inhaltlich hat sich einiges getan. Kim Neugebauer verleiht der Veranstaltung als Moderatorin seit kurzem neuen Schwung. Die Betriebsrätin ist auf der Bühne ein echtes Naturtalent. In ihrer Rolle fühlt sie sich sichtlich wohl und führt eloquent und professionell durch die Veranstaltung. Auch Alexander Brücker ist ganz begeistert: „Kim hat eine absolut positive und offene Ausstrahlung. Das kommt bei den Mitarbeitenden durchweg gut an. Sie bringt die Betriebsversammlung nochmals richtig nach vorne. Wir haben fast schon ein bisschen Angst, dass sie einen Zweitjob als Moderatorin anfängt“, fügt er lachend hinzu.

Anfangs hatten wir etwas Sorge, dass bei einem digitalen Angebot niemand mehr live an der Betriebsversammlung teilnimmt. Wie man sieht, war das aber unbegründet – das Kulturhaus war brechend voll.
Alexander Brücker, Betriebsratsvorsitzender
Aktuelle Themen, frisch präsentiert
Ein frischer Wind weht auch durch die Themen des Abends. Im Juli stand beispielsweise ein Rollenspiel zur Generation Z auf dem Programm. Alexander Brücker erklärt: „Wir sammeln im Vorfeld immer die Fragen aus der Belegschaft und clustern diese, um sie auf der Betriebsversammlung der Geschäftsführung zu stellen und so Informationen zu Themen zu bekommen, die vielen Kolleginnen und Kollegen auf den Nägeln brennen.“ Zwischen 600 und 700 Fragen trudeln in der Regel beim Betriebsrat ein. Brücker ergänzt: „Zusätzlich möchten wir verstärkt allgemeinere Themen aufnehmen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht direkt etwas mit Uhlmann zu tun haben, mit denen wir aber alle Berührungspunkte haben. Darum haben wir dieses Jahr entschieden, den Generationswechsel und die Generation Z auf die Bühne zu bringen.“ Und das wortwörtlich – denn statt eines reinen Vortrags standen mit den Auszubildenden Selina Habermann und Anna Gayer Vertreterinnen dieser jungen Generation vor dem Publikum und legten in einem Rollenspiel mit Betriebsratsmitglied Fabian Müller ihre Sicht der Dinge dar. Ein aktuelles Thema, spannend inszeniert – das kam gut an.

Nein sagen
Nein sagen
„Nein“ zu sagen kann manchmal schwerfallen, aber es ist eine wichtige Fähigkeit. Es ist ein Ausdruck von Selbstachtung und Klarheit und somit von Respekt.
Ein Nein bedeutet ein Ja zu dem, was wirklich wichtig ist. Ein Nein sollte nicht allein stehen, sondern: „Nein nicht jetzt“. Oder ein Nein mit einem alternativen Vorschlag. Und manchmal passt auch ein „ja“.😊

Generation Z
Generation Z
Generation Z ist weit mehr als nur TikTok, Smartphones und Meme-Kultur – sie überrascht in vielen Punkten. Einige Aspekte, in denen Gen Z anders tickt, als man denkt:
- Sicherheit statt
Selbstverwirklichung - Struktur statt Rebellion
- Finanzieller Realismus
- Kritisch und digital –
aber nicht naiv
Ein offener Umgang der Generationen miteinander hilft. Bleibt respektvoll und neugierig!

Der Mensch im Mittelpunkt
Der Mensch
im Mittelpunkt
Unsere Produkte sind stark. Unsere Maschinen effizient. Unsere Services sichern unsere Zukunft. Doch all das – jede Innovation, jede Lieferung, jede Idee – entsteht durch Menschen. Sie sind das Herz unseres Unternehmens. Ohne sie ist alles nur Hülle. Deshalb stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt. Mit Respekt. Mit Vertrauen.
Volles Haus
Überhaupt ist das Feedback zum neuen Auftritt des Betriebsrats durchweg positiv. Dafür sprechen auch die Teilnehmendenzahlen der letzten Betriebsversammlung: 700 Mitarbeitende waren im Kulturhaus live dabei, fast genauso viele schalteten sich digital zu. „Das ist wirklich ein Rekord und bedeutet, dass wir fast alle Mitarbeitenden erreicht haben“, freut sich Brücker. „Anfangs hatten wir etwas Sorge, dass bei einem digitalen Angebot niemand mehr live teilnimmt. Wie man sieht, war das aber unbegründet – das Kulturhaus war brechend voll.“ Vor Ort dabei zu sein, sei doch nochmals etwas anderes, sagt er. Und es hat noch einen weiteren Vorteil: Bei der anschließenden Hockete gibt es die Möglichkeit, in gemütlicher Runde Themen zu vertiefen und mit dem Betriebsrat und der Geschäftsführung ins Gespräch zu kommen. „Die Geschäftsführung finanziert die Hockete. Das ist ein schönes Zeichen für unsere gute Zusammenarbeit und zeigt die Wertschätzung für die Mitarbeitenden.“
Mach mit!
Am April 2026 ist es wieder soweit – wir wählen den neuen Uhlmann Betriebsrat. Jede Stimme zählt, also macht mit und stimmt für eure Kandidatinnen und Kandidaten.
Wer selbst Themen voranbringen und etwas bewegen möchte, ist herzlich willkommen, sich selbst für den Betriebsrat zur Wahl zu stellen. Ihr habt Interesse oder Fragen zur Arbeit des Betriebsrats? Dann meldet euch gerne bei Alexander Brücker: bruecker.a@uhlmann.de
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