Neuer AuftrittBetriebsrat? Cool!

Staubige Themen, langweilig vorgetragen – nicht bei Uhlmann! Mit einem neuen Auftritt sorgen die Kolleginnen und Kollegen vom Betriebsrat für eine spannende und ansprechende Betriebsversammlung.

Über­ra­schend und ziem­lich erfri­schend – so erlebten die Uhlmann-Mitar­bei­tenden die dies­jäh­rige Betriebs­ver­samm­lung am 15. Juli im Laup­heimer Kultur­haus. Denn optisch und inhalt­lich erwar­teten sie einige Neuheiten. „Wir schauen, dass wir uns jedes Jahr verbes­sern und inter­es­santer präsen­tieren“, sagt der Uhlmann-Betriebs­rats­vor­sit­zende Alex­ander Brücker bescheiden. Dafür haben er und die Betriebs­rats­mit­glieder in den vergan­genen Jahren einiges getan und den Auftritt optisch und inhalt­lich auf ein neues Niveau gehoben. „Wir waren uns einig: Wie bisher vor einem schwarzen Vorhang zu präsen­tieren, das ist einfach etwas altba­cken“, sagt Brücker. Mit einer externen Agentur entwi­ckelten die Kolle­ginnen und Kollegen daher ein neues, modernes Konzept. Tische im Uhlmann-Look mit dem Logo des Betriebs­rats, ein digi­taler Screen im Hinter­grund und ein Aufsteller hinter dem Redner­pult sorgen nun für einen einheit­li­chen und anspre­chenden Auftritt.

Der aktu­elle Uhlmann-Betriebsrat: (Vorne, von links:) Harry Reichert (Nach­rü­cker), Alex­ander Brücker, Rolf Geiger, Fabian Müller, Sven Biesinger. (Mitte, von links:) Peter Jerg, Manfred Haaga, Anika Haydt, (Hinten, von links): Peter Zeller, Kim Neuge­bauer, Tanja Quintus, Stephan Traub, Mario Ils, Wilfried Betz (Nach­rü­cker), Nuray Aktas. Nicht im Bild sind Stephan Göller und Stefan Merath.

Mode­ra­ti­ons­ta­lent aus den eigenen Reihen

Nicht nur optisch, auch inhalt­lich hat sich einiges getan. Kim Neuge­bauer verleiht der Veran­stal­tung als Mode­ra­torin seit kurzem neuen Schwung. Die Betriebs­rätin ist auf der Bühne ein echtes Natur­ta­lent. In ihrer Rolle fühlt sie sich sicht­lich wohl und führt eloquent und profes­sio­nell durch die Veran­stal­tung. Auch Alex­ander Brücker ist ganz begeis­tert: „Kim hat eine absolut posi­tive und offene Ausstrah­lung. Das kommt bei den Mitar­bei­tenden durchweg gut an. Sie bringt die Betriebs­ver­samm­lung noch­mals richtig nach vorne. Wir haben fast schon ein biss­chen Angst, dass sie einen Zweitjob als Mode­ra­torin anfängt“, fügt er lachend hinzu.

Anfangs hatten wir etwas Sorge, dass bei einem digi­talen Angebot niemand mehr live an der Betriebs­ver­samm­lung teil­nimmt. Wie man sieht, war das aber unbe­gründet – das Kultur­haus war brechend voll.

Alex­ander Brücker, Betriebs­rats­vor­sit­zender

Aktu­elle Themen, frisch präsen­tiert

Ein frischer Wind weht auch durch die Themen des Abends. Im Juli stand beispiels­weise ein Rollen­spiel zur Gene­ra­tion Z auf dem Programm. Alex­ander Brücker erklärt: „Wir sammeln im Vorfeld immer die Fragen aus der Beleg­schaft und clus­tern diese, um sie auf der Betriebs­ver­samm­lung der Geschäfts­füh­rung zu stellen und so Infor­ma­tionen zu Themen zu bekommen, die vielen Kolle­ginnen und Kollegen auf den Nägeln brennen.“ Zwischen 600 und 700 Fragen trudeln in der Regel beim Betriebsrat ein. Brücker ergänzt: „Zusätz­lich möchten wir verstärkt allge­mei­nere Themen aufnehmen, die viel­leicht auf den ersten Blick nicht direkt etwas mit Uhlmann zu tun haben, mit denen wir aber alle Berüh­rungs­punkte haben. Darum haben wir dieses Jahr entschieden, den Gene­ra­ti­ons­wechsel und die Gene­ra­tion Z auf die Bühne zu bringen.“ Und das wort­wört­lich – denn statt eines reinen Vortrags standen mit den Auszu­bil­denden Selina Haber­mann und Anna Gayer Vertre­te­rinnen dieser jungen Gene­ra­tion vor dem Publikum und legten in einem Rollen­spiel mit Betriebs­rats­mit­glied Fabian Müller ihre Sicht der Dinge dar. Ein aktu­elles Thema, span­nend insze­niert – das kam gut an.

„Nein“ zu sagen kann manchmal schwer­fallen, aber es ist eine wich­tige Fähig­keit. Es ist ein Ausdruck von Selbst­ach­tung und Klar­heit und somit von Respekt.

Ein Nein bedeutet ein Ja zu dem, was wirk­lich wichtig ist. Ein Nein sollte nicht allein stehen, sondern: „Nein nicht jetzt“. Oder ein Nein mit einem alter­na­tiven Vorschlag. Und manchmal passt auch ein „ja“.😊

Gene­ra­tion Z ist weit mehr als nur TikTok, Smart­phones und Meme-Kultur – sie über­rascht in vielen Punkten. Einige Aspekte, in denen Gen Z anders tickt, als man denkt:

  • Sicher­heit statt
    Selbst­ver­wirk­li­chung
  • Struktur statt Rebel­lion
  • Finan­zi­eller Realismus
  • Kritisch und digital –
    aber nicht naiv

Ein offener Umgang der Gene­ra­tionen mitein­ander hilft. Bleibt respekt­voll und neugierig!

Unsere Produkte sind stark. Unsere Maschinen effi­zient. Unsere Services sichern unsere Zukunft. Doch all das – jede Inno­va­tion, jede Liefe­rung, jede Idee – entsteht durch Menschen. Sie sind das Herz unseres Unter­neh­mens. Ohne sie ist alles nur Hülle. Deshalb stellen wir den Menschen in den Mittel­punkt. Mit Respekt. Mit Vertrauen.

Volles Haus

Über­haupt ist das Feed­back zum neuen Auftritt des Betriebs­rats durchweg positiv. Dafür spre­chen auch die Teil­neh­men­den­zahlen der letzten Betriebs­ver­samm­lung: 700 Mitar­bei­tende waren im Kultur­haus live dabei, fast genauso viele schal­teten sich digital zu. „Das ist wirk­lich ein Rekord und bedeutet, dass wir fast alle Mitar­bei­tenden erreicht haben“, freut sich Brücker. „Anfangs hatten wir etwas Sorge, dass bei einem digi­talen Angebot niemand mehr live teil­nimmt. Wie man sieht, war das aber unbe­gründet – das Kultur­haus war brechend voll.“ Vor Ort dabei zu sein, sei doch noch­mals etwas anderes, sagt er. Und es hat noch einen weiteren Vorteil: Bei der anschlie­ßenden Hockete gibt es die Möglich­keit, in gemüt­li­cher Runde Themen zu vertiefen und mit dem Betriebsrat und der Geschäfts­füh­rung ins Gespräch zu kommen. „Die Geschäfts­füh­rung finan­ziert die Hockete. Das ist ein schönes Zeichen für unsere gute Zusam­men­ar­beit und zeigt die Wert­schät­zung für die Mitar­bei­tenden.“

Betriebs­ver­samm­lung mit Teil­neh­mer­re­kord: Das Kultur­haus war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Bei der anschlie­ßenden Hockete blieb genug Zeit für Austausch…

…und gemüt­li­ches Mitein­ander.

Mach mit!


Am April 2026 ist es wieder soweit – wir wählen den neuen Uhlmann Betriebsrat. Jede Stimme zählt, also macht mit und stimmt für eure Kandi­da­tinnen und Kandi­daten.

Wer selbst Themen voran­bringen und etwas bewegen möchte, ist herz­lich will­kommen, sich selbst für den Betriebsrat zur Wahl zu stellen. Ihr habt Inter­esse oder Fragen zur Arbeit des Betriebs­rats? Dann meldet euch gerne bei Alex­ander Brücker: bruecker.a@uhlmann.de

Besser dank Ihnen!
Bitte bewerten Sie diesen Artikel:
+1+2+3+4+5
Loading...

Vielen Dank!

Verpassen Sie keine Geschichte!

Abonnieren Sie jetzt den pactuell-Newsletter und erhalten Sie Infos zu neuen Artikeln direkt in Ihr E-Mail-Postfach:

Informationen zum Abo und zum Datenschutz finden Sie hier.

Zurück zur Übersicht: Alle Artikel